Geschichte
Die Österreichische Krebshilfe Niederösterreich ist ein
gemeinnütziger Verein, der die Beratung und Betreuung Krebskranker,
ihrer Angehörigen sowie Krebsvorsorgearbeit und Krebsforschung
zum Ziel hat.
Ihre Wurzel hat sie in der 1910 unter der Patronanz von Kaiser
Franz Josef I. gegründeten "K. u. K. Österreichischen
Gesellschaft zur Erforschung und Bekämpfung der Krebserkrankung".
Die Arbeit dieser ausschließlich wissenschaftlich orientierten
Gesellschaft wurde durch die beiden Weltkriege unterbrochen.
1988 erfolgte der Zusammenschluß der Vereine "Österreichische
Krebsgesellschaft" und "Österreichische Krebsliga",
1994 erfolgte eine Reorganisation unter dem Namen "Österreichische
Krebshilfe-Krebsgesellschaft" als Dachverband unter Einbeziehung
der mittlerweile in den Bundesländern entstandenen Vereine.
Ab 1994 wurde mit dem Aufbau von Beratungsstellen in jedem Bundesland
begonnen.
Das erste Beratungszentrum der Österreichischen Krebshilfe
Niederösterreich wurde 1996 in Wr. Neustadt in Betrieb
genommen. Danach wurde dem Anspruch des flächendeckenden
Angebots mit dem Aufbau weiterer Beratungsstellen begonnen.
Danach folgten die Beratungsstellen St. Pölten, Zwettl,
Waidhofen an der Ybbs, Persenbeug-Gottsdorf und zuletzt Mistelbach
ist die Österreichische Krebshilfe Niederösterreich
in allen Regionen Niederösterreichs vertreten und bietet
somit eine tragfähige Infrastruktur für alle NiederösterreicherInnen.
Vorstand und Beirat, deren Mitglieder Experten aus unserem
Bundesland sind, arbeiten ehrenamtlich. Lediglich fünf
hauptamtliche MitarbeiterInnen sind in Beratung und Geschäftsführung
tätig. Psychoonkologische Beratung und Ernährungsberatung
und mobile Beratung werden je nach Standort von hauptamtlichen
MitarbeiterInnen oder nach Bedarf von qualifizierten BeraterInnen
auf Honorarbasis durchgeführt. Ehrenamtliche freiwillige
Helfer werden zusätzlich unterstützend aktiv.
Leitbild
Jährlich erkranken in Österreich etwa 36.000 Menschen
an Krebs. Etwa 6.500 sind es jährlich allein in Niederösterreich.
Zwar ist die Zahl steigend, doch können heute schon durch
die Fortschritte der medizinischen Wissenschaft 50% aller Krebskranken
geheilt werden.
Krebs kann also eine tödliche Krankheit sein, sie ist
es aber durchaus nicht immer!
Der Kampf gegen diese dennoch sehr bedrohliche Krankheit spielt
sich auf mehreren, verschiedenen Ebenen ab:
| In der Vorsorge und Früherkennung - |
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denn je früher ein Krebs entdeckt wird,
um so eher und leichter ist er heilbar. |
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| In der medizinischen Therapie - |
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deshalb ist Aus-, Weiterbildung und Forschung auf diesem
Gebiet besonders wichtig. |
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| In der Betreuung Erkrankter - |
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in Form von objektiver Information, Beistand in Form
psychosozialer und psychoonkologischer Betreuung und unbürokratischer
Vernetzung. |
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