Dieses Zitat von
Prof. Erwin Ringel, dem "Vater der Psychoonkologie" muss
durch die Realität unseres Gesundheitssystems und die Realität
unserer Gesellschaft mit ihrer Tabuisierung der Krebserkrankung
wohl erweitert werden: Solch ein Mensch ist auch danach, vor
allem nachdem die ersten therapeutischen Schritte unternommen
wurden, wenn er sich in der Nachsorge oder in palliativer Behandlung
befindet, ziemlich allein.
Die Frage nach dem "Wie geht es weiter?", "Wie
komme ich, meine Angehörigen, damit zurecht?" bleibt
oft unbeantwortet, im ersten - körperlichen und seelischen
Schmerz - auch ungestellt.
Die Österreichische Krebshilfe Niederösterreich
hat sich unter anderem genau dies zur Aufgabe gestellt: Nämlich
die Unterstützung von Patienten und Angehörigen in
dieser schwierigen Lebenslage.
Kostenlos und anonym werden Patienten und deren Angehörige
persönlich betreut – bei der Verarbeitung der Diagnose
Krebs, als Krisenintervention, wenn es „scheinbar nicht
mehr geht“ sowie als Unterstützung und Begleitung
im Alltag, da es manchmal notwendig ist, neue Gewohnheiten
zu erlernen.
Dabei sind alle Fragen, alle Gefühle erlaubt.
Die konkreten Daten der Beratungsstellen – Räumlichkeit,
Beratungszeiten, Terminvereinbarung – finden Sie bei „Beratungsstellen
in NÖ“. |